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Wertstoffhof Allendorf (Lumda)

Wertstoffhof Allendorf (Lumda)

Die Stadt Allendorf (Lumda) und die Gemeinde Rabenau bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern die kostenlose Abgabe von Wertstoffen über den Wertstoffhof in Allendorf (Lumda), Bauhof, Am Festplatz 10 zu folgende Uhrzeiten an: freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Der Wertstoffhof darf von Einwohnern des Landkreises Gießen genutzt werden.

Abgegeben werden können in einer Menge von bis zu etwa einem halben Kubikmeter, das bedeutet maximal eine Kofferraum-Ladung oder ein kleiner Anhänger (max. 450 kg): 

  • Altholz aus dem Wohnbereich, kein Außenholz
  • Bauschutt ohne Porenbeton, ohne Rigips, kein Asbestzement, keine Wellplatten
  • Metall ohne Gaskartuschen oder Ölanhaftungen, keine Autoteile
  • Energiesparbirnen und LED`s
  • PU-Dosen (Montageschaumdosen) auch mit Füllung
  • Korken aus Naturkork
  • Elektrokleingeräte bis maximal Toastergröße
  • Papier und Pappe
  • Astschnitt holzig
  • Hart-Kunststoffe „nicht vom Bau“, z.B. Regenfass, Gartenstühle (keine Verpackungen, kein Kunststoff „vom Bau“ wie Spülkästen, keine Fußbodenleisten und kein Weichplastik wie Gartenschläuche oder Aufblasartikel), Wasserfässer ab 200 Liter bitte kleinmachen
  • Kunststoffrohre „vom Bau“, auf 1m Länge geschnitten
  • Toner- und Tintenkartuschen
  • CD`s ohne Hülle

Im Einzelnen ist zu beachten:

Diese Hölzer können in die Holzcontainer:

  • Holz unbehandelt sowie lackiert, lasiert, verleimt
  • Möbel, Innentüren, Platten aus Holz, aus Holzwerkstoffen, auch Spanplatten, Sperrholzplatten, Multiplex, auch z.B. Holz-Schublade mit Kunststoffanteil Arbeitsplatten aus Holz mit  beschichteter Oberfläche
  • Obstkisten (Einweg), auch Transportkisten aus Holzwerkstoffen, unbehandelte Holzpaletten, auch mit Paletten-Fuß aus Holzwerkstoffen 
  • Schaltafel, Schalholz vom Betonieren ohne Öl-Anhaftungen
  • Holz-Laminat ja, aber kein Kunststoff-Laminat

Dies darf nicht hinein:

Generell darf kein mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz im Wertstoffhof angenommen werden. Das bedeutet, es wird kein Holz aus dem Außenbereich angenommen wie Zäune, Außentüren, Holzfachwerk, Bahnschwellen, imprägnierte  Bauhölzer, Fensterrahmen, Fensterläden, imprägnierte Gartenmöbel.

Grundsätzlich gilt: Bei Holz aus dem Außenbereich ist davon auszugehen, dass dieses Material imprägniert ist. Die weiß lackierten alten Fensterrahmen wurden mit bleihaltigem „Bleiweiß“ gestrichen und dürfen deshalb nicht in die Holzcontainer. Bei Zäunen, Jägerzäunen, Gartenmöbeln, Spielplatzgeräten, Hölzer aus dem Garten- und Landschaftsbau ist das ehemalige Behandlungsmittel oft nicht mehr zu erkennen. Beim Kauf war es ursprünglich grün oder braun, weil mit Kupfer- oder Chromsalz imprägniert. In wenigen Jahren verschwindet die Farbe, die chemischen Inhalte sind jedoch noch vorhanden. Deshalb müssen diese Hölzer über das Abfallwirtschaftszentrum AWZ entsorgt werden.

Der blaue lackierte Stuhl (siehe Foto) darf beispielsweise in den Holzcontainer, aber die Zaunelemente nicht, sondern diese gehören ins Abfallwirtschaftszentrum AWZ  Lahnstraße 220 in Gießen.

 

Bauschutt:

Bauschutt darf nur sortenrein angeliefert werden, also ohne Kabel, Metall, Holz oder Erde.  

Dieser Bauschutt kann zum Wertstoffhof gebracht werden:

  • ·         Waschbecken & Toilettenschüssel

    • Betonstücke, - reste, -rohre
    • Boden- & Wandfliesen
    • Porzellangeschirr
    • Klinkersteine
    • Ziegelsteine
    • Natursteine
    • Backsteine
    • Pflastersteine
    • Zement
    • Mörtel
    • Splitt
    • Kies

aber  keine Erde, kein Lehm, kein Porenbeton, kein Rigips.

Der an den kommunalen Wertstoffhöfen im Landkreis Gießen angenommene Bauschutt wird direkt zu Bauschuttrecyclern im Landkreis gefahren. Dies ist kostengünstig und Bauschutt in kleinen Mengen kann so kostenlos bei den Wertstoffhöfen angenommen werden. Porenbeton (Gasbeton) ist für diese Bauschuttverwerter nicht verwertbar.

Im AWZ Abfallwirtschaftszentrum Gießen Lahnstraße 220 werden Leichtbausteine, Gasbeton, Porenbeton, Porenbetonsteine kostenpflichtig angenommen und gehen in eine andere etwas teurere Verwertung.

Auf gar keinen Fall darf Asbestzement zu den Wertstoffhöfen gebracht werden, hier hilft die Abfallberatung weiter. Auf den Wertstoffhöfen können Dach-Wellplatten auch nicht in „asbesthaltig“ oder „asbestfrei“  eingestuft werden, darum werden gar keine Wellplatten angenommen.

Bitte trennen Sie sorgfältig die Materialien, die sie anliefern möchten. Vermischungen müssen grundsätzlich abgewiesen werden.

Gegenstände, die wegen ihrer Art oder Menge nicht am kommunalen Wertstoffhof angenommen werden, können fast ausnahmslos zum Abfallwirtschaftszentrum AWZ des Landkreises in der Lahnstraße 220 in Gießen teils kostenfrei, teils kostenpflichtig abgegeben werden.

Viele Wertstoffe können Sie ohne Zusatzkosten bis zu 2mal jährlich über die Sperrmüllabfuhr abholen lassen!

Papier und Pappe:
K
artons füllen Sie Kartons flachgelegt in die Container.
Und wussten Sie schon, dass die Gebühr für eine zusätzliche blaue Tonne für Papier bei Ihnen zuhause nur 12 Euro im Jahr zuzüglich einer einmaligen Aufstellgebühr von 30 € beträgt?
Die Bestellung erfolgt schriftlich an den Fachdienst  Abfallwirtschaft, Riversplatz 1-9 in 35394 Gießen.

Kontaktadresse für Auskünfte

 

Abfallwirtschaft des Landkreises Gießen Telefon 0641 9390-1996, E-Mail:  abfallwirtschaft[at]lkgi.de


Der Magistrat der Stadt Allendorf (Lumda)