Gefahr für Waldbesucher durch abbrechende Äste und abgestorbene Bäume!

Die Revierförsterei Allendorf informiert:

Seit Mai 2018 leidet der Wald unter der anhaltenden Trockenheit in Verbindung mit der extremen Hitze. Die Waldböden sind völlig ausgetrocknet und die Bäume können mit ihren Wurzeln kaum noch das lebenswichtige Wasser aus dem Boden ziehen. Einzelbäume, Baumgruppen und sogar ganze Waldbestände sterben ab. Das gilt nicht nur für die Nadelbaumarten Fichte, Kiefer und Lärche. Auch die heimischen Laubbaumarten Buche, Eiche, Esche und Ahorne und sogar die robusten Birken und Weiden sind davon betroffen. Die absterbenden Bäume stehen auch an den Waldrändern, die an Siedlungen angrenzen, an öffentlichen Straßen und an den Waldwegen. Die Revierförsterei arbeitet nach einer Prioritätenliste zunächst an den Straßen, um die Gefahrenpunkte in Zusammenarbeit mit Hessen Mobil zu beseitigen. Anschließend werden die Gefahrenbäume an Siedlungsrändern und an den Waldwegen Zug um Zug beseitigt, indem die Bäume gefällt werden.

Diese Arbeiten sind sehr gefährlich, weil jederzeit Äste abbrechen und die Forstwirte gefährden können. Auch Waldbesucher, die den Wald auf eigene Gefahr betreten, können von den Trockenästen, die jederzeit herunterfallen können, oder von abgestorbenen Bäumen, die auch ohne Vorwarnung umstürzen können, gefährdet werden!

Die Sicherungsarbeiten werden noch Wochen und Monate andauern. Da es nicht möglich ist, kurzfristig alle Bäume zu fällen, von denen eine Gefahr ausgeht, werden die Waldbesucher gebeten, unbedingt auf den Wegen zu bleiben und bei stärkerem Wind oder Sturm die Wälder auf jeden Fall zu meiden! Besonders abseits der Wege können solche „waldtypischen Gefahren“ nicht beseitigt werden. Deshalb sollen die Waldflächen möglichst nicht betreten werden. Diese Aufforderung betrifft im Stadtwald besonders das Waldgebiet „Homberg“ zwischen der Kernstadt Allendorf (Lumda) und dem Stadtteil Climbach, wo hunderte absterbende Buchen stehen.