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Ver- und Entsorgung

Ver- und Entsorgung

Wasserhärten

Wasserhärten in Allendorf und den Stadtteilen

Geht es um Wasser, hört man oft den Begriff „Wasserhärte".

Damit umgehen zu können lohnt sich, denn es spart Geld. Die Kenntnis der Wasserhärte ist für die Dosierung von Waschpulver notwendig. Der Härtegrad steigt je nach Menge der im Wasser gelösten Mineralien von Kalzium und Magnesium. Beide Stoffe löst das Wasser aus den Erdschichten. Sie sind, wie viele andere, wichtig für unsere Gesundheit.

Kalzium und Magnesium mindern in ihrer gelösten Form die Waschkraft, d.h. je höher der Härtegrad des Leitungswassers ist, desto mehr Waschmittel werden benötigt. Die Waschmittelzugabe sollte genau auf den Härtebereich abgestimmt sein. Damit wird eine Überdosierung vermieden, die ansonsten über den Abwasserstrom wieder unsere Gewässer belastet.

In der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes, die im Mai 2007 in Kraft getreten ist, wird das Wasser in drei neue Härtebereiche eingeteilt und löst die bisher geltenden vier Härtebereiche ab.

In den hiesigen Ortsnetzen treten folgende Härtebereiche mittel (1,5 – 2,5 mmol/l) und

hart (über 2,5 mmol/l) auf:

Ortsnetz Allendorf
Hochzone Tiefbrunnen Kinnwald pH-Wert 7,71 Härte 2,8 mmol/l Härtebereich hart
Tiefzone Behälter Ilschhäuser Weg pH-Wert 7,69 Härte 2,4 mmol/l Härtebereich mittel 2
Ortsnetz Climbach
Hochzone Tiefbrunnen Kinnwald pH-Wert 7,71 Härte 2,8 mmol/l Härtebereich hart
Tiefzone Tiefbrunnen Climbach pH-Wert 7,01 Härte 1,9 mmol/l Härtebereich mittel 2
Ortsnetze Nordeck und Winnen
Tiefzone Tiefbrunnen Nordeck pH-Wert 7,74 Härte 1,6 mmol/l Härtebereich mittel 2

Der Magistrat
Bergen-Krause
Bürgermeisterin

Abfallentsorgung

Abfallberatung

Der Landkreis Gießen bietet Ihnen eine Beratung in allen Fragen zur Abfallvermeidung, Verwertung und Beseitigung, Umgang mit Abfällen, Abgabestellen, Entsorgungswegen etc. Es werden Entsorgungsnachweise ausgestellt, einen kostenlosen Vermittlungsservice für Bodenaushub  und Öffentlichkeitsarbeit, auch in Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen angeboten. 
Der Landkreis Gießen hat  hier weitere Informationen für Sie zusammengestellt.

Für Gewerbebetriebe

bietet der Landkreis Gießen seine Beratungsleistung an.
Informationen über die Beratung finden Sie  hier.

Gelbe Säcke

Im Bürgerbüro der Stadt Allendorf (Lumda) kann man schon seit Jahren keine gelben Säcke mehr erhalten.

Die Grundverteilung der Gelben Säcke findet automatisch einmal im Jahr durch ZAUG Recycling, jeweils zum Jahreswechsel, statt. Durch die Grundverteilung wird jeder Haushalt für den jährlichen Bedarf mit zwei Rollen ausgestattet.

Ausgabestellen für Gelbe Säcke sind die 3 Standorte der Zaug Recycling GmbH (Fischbach 5 in
35418 Buseck,  Lahnstr. 203 in 35398 Gießen und Lahnstr. 220 in 35398 Gießen).
Weitere Säcke werden auf den Sammelfahrzeugen mitgeführt.

Nähere Informationen unter der Kostenfreie Hotline: 0800 - 777 000 8 oder  hier!

Verbrennung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen

Anmeldung einer Verbrennung pflanzlicher Abfälle

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen (z. B. Heckenschnitt) ausschließlich nach den Bestimmungen der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen vom 17. März 1975 erfolgen darf und bei der Stadtverwaltung Allendorf (Lumda) anzumelden ist.

Nach der Verordnung dürfen pflanzliche Abfälle nicht auf Grundstücken innerhalb der Ortslage verbrannt werden. Die zur Verbrennung kommenden pflanzlichen Abfälle sollen so trocken sein, dass eine möglichst geringe Rauchentwicklung auftritt. Durch die Rauchentwicklung darf keine Belästigung für die Allgemeinheit auftreten. Zudem ist das Feuer ständig –bis zum Erlöschen– zu beaufsichtigen.

Weiterhin ist eine Verbrennung pflanzlicher Abfälle nur montags bis freitags in der Zeit von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr zulässig.

Die Verbrennung pflanzlicher Abfälle ist mindestens 2 Werktage vor dem Termin schriftlich unter Verwendung eines Vordruckes bei der Stadtverwaltung, Bürgerbüro, anzumelden. Die Anmeldung ist von der verantwortlichen Person zu unterschreiben. Telefonische Anmeldungen können nicht mehr entgegengenommen werden.

Die Vordrucke für die Anmeldung sind im Bürgerbüro erhältlich.

 Anmeldebogen und Merkblatt  (20 KB)

Die ausgefüllten Anmeldungen können entweder im Bürgerbüro abgegeben, per Fax an 06407/9112- 40 oder eingescannt und per E-Mail an  info[at]allendorf-lda.de gesendet werden.

Die Anmeldung einer Verbrennung stellt keine Genehmigung dar.
Weiterhin kann durch die Anmeldung nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass nach einer Alarmierung ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr erfolgt.
Sollte dies eintreten, ist der Einsatz für die verantwortliche Person nicht kostenpflichtig, wenn die Verbrennung gemäß der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen erfolgt und die Verbrennung angemeldet wurde. Die näheren Bestimmungen der Verordnung über die Verbrennung pflanzlicher Abfälle sind auf dem Merkblatt genannt, deren Kenntnisnahme und Beachtung durch die verantwortliche Person durch Unterschrift zu bestätigen ist.

Sollte die Verbrennung pflanzlicher Abfälle entgegen der Verordnung durchgeführt werden und einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr verursachen, führt dies zu einem kostenpflichtigen Feuerwehreinsatz für die verantwortliche Person.

Um Beachtung wird gebeten.

Stromversorgung

Die Versorgung des Stadtgebietes erfolgt durch die
Stadtwerke Gießen
Lahnstraße 31
35398 Gießen
Tel. (06 41) 70 80

Bei Störungen (Stromversorgung und Straßenbeleuchtung) bitte folgende Telefonnummer anrufen: 0800/2302110

Abwasser

Auch für die Beseitigung des Abwassers ist die Stadt Allendorf (Lumda) selbst zuständig. Bei Problemen und Fragen können Sie sich an unseren Klärwärter Peter Luh, Tel. 0172 / 6 76 86 52 wenden. Weiterhin erteilt das Bauamt (Rathaus, Zimmer 12) Auskunft; Tel. 91 12-36.

Abfallkalender

Der Fachdienst Abfallwirtschaft gibt jährlich einen Abfuhrkalender heraus, in dem auch wichtige Adressen und Öffnungszeiten abgedruckt sind. Dieser Kalender wird im Dezember des Vorjahres durch die Städte und Gemeinden verteilt. Benötigen Sie noch einen? Bitte wenden Sie sich an Ihre Stadtverwaltung, dort sind Mehrexemplare vorhanden.

Ihren Abfuhrkalender speziell für Ihre Straße können Sie  hier erstellen.


 Was gehört wohin? (389 KB)

Abfuhrkalender 2017

Den Abfuhrkalender für das 1. Halbjahr 2017 finden Sie  hier (2.8 MB)!

Den Abfuhrkalender für das 2. Halbjahr 2017 finden Sie  hier (2.8 MB)!

Sperrmüll

Sperrmüll ist definitionsgemäß derjenige hausmüllähnliche Abfall, der selbst nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die graue Restmülltonne passt.

Hierbei ist zu beachten, dass wir aus Sicherheitsgründen diejenigen Abfälle von der Abholung ausschließen müssen, die ein Gefahrenpotential darstellen (Schadstoffe, sowie asbesthaltiges Material), oder die für die Müllwerker beim Aufnehmen oder Einladen eine Gefahr darstellen (Glasscheiben, Spiegel, Bretter mit hervorstehenden Nägeln), Toilettenschüsseln und Waschbecken aus Porzellan müssen wir ebenfalls ausschließen, weil sie Schäden am Müllfahrzeug hervorrufen.

Anderen Abfall, wie z.B. Matratzen, Holzmöbel, Polstermöbel, Teppichböden, sowie elektrische und elektronische Geräte (außer Nachtspeicheröfen) und Metallteile fahren wir ab.

Die Sperrmüllsammlung findet in mehreren Etappen statt. Schon bei der Organisation der Abfuhr wird darauf geachtet, dass die Teilmengen des Sperrmülls, die in den unterschiedlichen Verwertungswegen landen, getrennt eingesammelt werden. Darum holen wir z.B. reine Holzmöbel mit einem anderen Fahrzeug ab als einen Teppichboden oder eine Couch. Auch die elektrischen Geräte werden von einem eigenen Fahrzeug abgeholt. Es kann hierbei zu einer zeitlichen Verzögerung zwischen den einzelnen Abfuhren kommen.

Sie möchten Sperrmüll abholen lassen, was ist zu tun?

1) Sie wissen schon, was Sie im Einzelnen abholen lassen wollen? Machen Sie sich bitte vorab eine Liste der Gegenstände.

2) rufen Sie uns unter der Telefonnummer: 0641 26559888 zum Ortstarif an und
3) teilen uns mit, was Sie zum Sperrmüll herausstellen wollen.
4) Wir teilen Ihnen den nächsten Abfuhrtermin mit und Sie
5) stellen zu dem genannten Termin bis um 06:00 Uhr morgens Ihren Sperrmüll auf den Bürgersteig zur Abfuhr bereit.

Die Menge des Sperrmülls, den Sie bereitstellen können, ist auf das haushaltsübliche Maß beschränkt.

Sie haben - wie bisher auch - pro Jahr zweimal die Möglichkeit , eine Sperrmüllabfuhr in Anspruch zu nehmen, ohne dass zusätzliche Kosten für Sie anfallen.

Es besteht die Möglichkeit, den Sperrmüll auch  Online anzumelden.

Möchten Sie außerhalb der angebotenen Termine Sperrmüll entsorgen, dann ist dies kostenpflichtig beim  Abfallwirtschaftszentrum des Landkreises Gießen in der Lahnstraße 220 in Gießen möglich.

Zu schade zum Wegwerfen, noch intakt und gebrauchsfähig? Bieten Sie Ihre verschenkbaren Dinge an in unserem kostenlosen Internet-Verschenkmarkt „ kost`nix“.

Wertstoffe

Wertstoffcontainer

Allendorf (Lumda), Festplatz

- Glas, Weißblech, Kleidung

Nordeck, Festplatz

- Glas, Weißblech

Nordeck, Rabenauer Straße/Ecke Gießener Straße

- Kleidung

Climbach, Festplatz

- Glas, Weißblech

Deponien

Deponie für Kompost, Gartenabfälle, Baumschnitt: Geilshausen (Gde. Rabenau)

Abgabestellen für Erdaushub:

  • Fa. Nickel, Dreihausen (Gde. Ebsdorfergrund)
  • Basaltwerk Eltersberg (Alten-Buseck)
  • Fa. Treiser Sand, Treis an der Lumda
  • Fa. DERA, Sandgrube Gießener Nordkreuz

Bitte beachten: die Anlieferung ist i.d.R. nicht ganzjährig möglich; bitte informieren Sie sich vorher!

Wertstoffhof Allendorf (Lumda)

Die Stadt Allendorf (Lumda) und die Gemeinde Rabenau bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern die kostenlose Abgabe von Wertstoffen über den Wertstoffhof in Allendorf (Lumda), Bauhof, Am Festplatz 10 zu folgende Uhrzeiten an: freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Der Wertstoffhof darf von Einwohnern des Landkreises Gießen genutzt werden.

Abgegeben werden können in einer Menge von bis zu etwa einem halben Kubikmeter, das bedeutet eine Kofferraum-Ladung oder ein kleiner Anhänger: 

  • Altholz aus dem Wohnbereich, kein Außenholz
  • Bauschutt ohne Porenbeton, ohne Rigips, kein Asbestzement, keine Wellplatten
  • Metall ohne Gaskartuschen oder Ölanhaftungen, keine Autoteile
  • Energiesparbirnen und LED`s
  • PU-Dosen (Montageschaumdosen) auch mit Füllung
  • Korken aus Naturkork
  • Elektrokleingeräte bis maximal Toastergröße
  • Papier und Pappe
  • Astschnitt holzig
  • Hart-Kunststoffe „nicht vom Bau“, z.B. Regenfass, Gartenstühle (keine Verpackungen, kein Kunststoff „vom Bau“ wie Spülkästen, keine Fußbodenleisten und kein Weichplastik wie Gartenschläuche oder Aufblasartikel)
  • Kunststoffrohre „vom Bau“, auf 1m Länge geschnitten
  • Toner- und Tintenkartuschen
  • CD`s ohne Hülle

Im Einzelnen ist zu beachten:

Diese Hölzer können in die Holzcontainer:

  • Holz unbehandelt sowie lackiert, lasiert, verleimt
  • Möbel, Innentüren, Platten aus Holz, aus Holzwerkstoffen, auch Spanplatten, Sperrholzplatten, Multiplex, auch z.B. Holz-Schublade mit Kunststoffanteil Arbeitsplatten aus Holz mit  beschichteter Oberfläche
  • Obstkisten (Einweg), auch Transportkisten aus Holzwerkstoffen, unbehandelte Holzpaletten, auch mit Paletten-Fuß aus Holzwerkstoffen 
  • Schaltafel, Schalholz vom Betonieren ohne Öl-Anhaftungen
  • Holz-Laminat ja, aber kein Kunststoff-Laminat

 

Dies darf nicht hinein:

Generell darf kein mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz im Wertstoffhof angenommen werden. Das bedeutet, es wird kein Holz aus dem Außenbereich angenommen wie Zäune, Außentüren, Holzfachwerk, Bahnschwellen, imprägnierte  Bauhölzer, Fensterrahmen, Fensterläden, imprägnierte Gartenmöbel.

 

Grundsätzlich gilt: Bei Holz aus dem Außenbereich ist davon auszugehen, dass dieses Material imprägniert ist. Die weiß lackierten alten Fensterrahmen wurden mit bleihaltigem „Bleiweiß“ gestrichen und dürfen deshalb nicht in die Holzcontainer. Bei Zäunen, Jägerzäunen, Gartenmöbeln, Spielplatzgeräten, Hölzer aus dem Garten- und Landschaftsbau ist das ehemalige Behandlungsmittel oft nicht mehr zu erkennen. Beim Kauf war es ursprünglich grün oder braun, weil mit Kupfer- oder Chromsalz imprägniert. In wenigen Jahren verschwindet die Farbe, die chemischen Inhalte sind jedoch noch vorhanden. Deshalb müssen diese Hölzer über das Abfallwirtschaftszentrum AWZ entsorgt werden.

Der blaue lackierte Stuhl (siehe Foto) darf beispielsweise in den Holzcontainer, aber die Zaunelemente nicht, sondern diese gehören ins Abfallwirtschaftszentrum AWZ  Lahnstraße 220 in Gießen.

 

Bauschutt:

Bauschutt darf nur sortenrein angeliefert werden, also ohne Kabel, Metall, Holz oder Erde.  

Dieser Bauschutt kann zum Wertstoffhof gebracht werden:

  •         Waschbecken & Toilettenschüssel

    • Betonstücke, - reste, -rohre
    • Boden- & Wandfliesen
    • Porzellangeschirr
    • Klinkersteine
    • Ziegelsteine
    • Natursteine
    • Backsteine
    • Pflastersteine
    • Zement
    • Mörtel
    • Splitt
    • Kies

aber  keine Erde, kein Lehm, kein Porenbeton, kein Rigips.

Der an den kommunalen Wertstoffhöfen im Landkreis Gießen angenommene Bauschutt wird direkt zu Bauschuttrecyclern im Landkreis gefahren. Dies ist kostengünstig und Bauschutt in kleinen Mengen kann so kostenlos bei den Wertstoffhöfen angenommen werden. Porenbeton (Gasbeton) ist für diese Bauschuttverwerter nicht verwertbar.

Im AWZ Abfallwirtschaftszentrum Gießen Lahnstraße 220 werden Leichtbausteine, Gasbeton, Porenbeton, Porenbetonsteine kostenpflichtig angenommen und gehen in eine andere etwas teurere Verwertung.

Auf gar keinen Fall darf Asbestzement zu den Wertstoffhöfen gebracht werden, hier hilft die Abfallberatung weiter. Auf den Wertstoffhöfen können Dach-Wellplatten auch nicht in „asbesthaltig“ oder „asbestfrei“  eingestuft werden, darum werden gar keine Wellplatten angenommen.

Bitte trennen Sie sorgfältig die Materialien, die sie anliefern möchten. Vermischungen müssen grundsätzlich abgewiesen werden.

Gegenstände, die wegen ihrer Art oder Menge nicht am kommunalen Wertstoffhof angenommen werden, können fast ausnahmslos zum Abfallwirtschaftszentrum AWZ des Landkreises in der Lahnstraße 220 in Gießen teils kostenfrei, teils kostenpflichtig abgegeben werden.

Viele Wertstoffe können Sie ohne Zusatzkosten bis zu 2mal jährlich über die Sperrmüllabfuhr abholen lassen!

 

Papier und Pappe:
K
artons füllen Sie Kartons flachgelegt in die Container.
Und wussten Sie schon, dass die Gebühr für eine zusätzliche blaue Tonne für Papier bei Ihnen zuhause nur 12 Euro im Jahr zuzüglich einer einmaligen Aufstellgebühr von 30 € beträgt?
Die Bestellung erfolgt schriftlich an den Fachdienst  Abfallwirtschaft, Riversplatz 1-9 in 35394 Gießen.

Kontaktadresse für Auskünfte:

Abfallwirtschaft des Landkreises Gießen Telefon 0641 9390-1996,
E-Mail:  abfallwirtschaft[at]lkgi.de

 

Der Magistrat der Stadt Allendorf (Lumda)

Bergen-Krause

(Bürgermeisterin)

Gebühren der Abfallwirtschaft

Aktuelle Gebühren der Abfallwirtschaft

Die aktuellen Gebühren der Abfallwirtschaft finden Sie unter  www.lkgi.de / Abfallwirtschaft / Gebühren.

Tonnenauswahl

Mit der Einführung des neuen Gebührenmoddells in 2003 können die Hausbesitzer die Größe der grünen und grauen Tonnen je nach Bedarf festlegen.

tonnenwahl.jpgGraue Restmülltonne

Die graue Tonne für den Restmüll wird in drei Größen angeboten:

  • 240 Liter - die gewohnte Größe für die meisten Haushalte
  • 120 Liter - eine früher bereits gebräuchliche, in letzter Zeit aber fast ausschließlich bei Biotonnen zu findende Größe
  • 60 Liter - kleine Variante für den Einpersonenhaushalt; 120-Liter-Tonne mit Einlegeboden

Als weitere Regelgröße kann bei der Restmülltonne der Abfuhrrhythmus ausgewählt werden - als zwei- oder vierwöchentliches Intervall.

gruenetonne.jpgGrüne Biotonne

Bei der Biotonne gibt es:

  • 240 Liter
  • 120 Liter

    Auch hier kann der Abfuhrrhythmus ausgewählt werden - als zwei- oder vierwöchentliches Intervall.

Brauchwasseranlagen / Zisternen

Regenwassernutzungsanlagen (Zisternen) und Brauchwasseranlagen (private Brunnen)

Die Nutzung von Regenwasser zur Einsparung von Trinkwasser hat als Ergänzung zu moderner Wasser sparender Sanitärtechnik erheblich an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus leistet die Regenwassernutzung einen wichtigen Beitrag zur Regenwasserbewirtschaftung in Siedlungsgebieten: Durch die Rückhaltung in Zisternen und die Nutzung von Regenwasser werden die Wasserabflüsse aus Siedlungsgebieten reduziert und verzögert.

Wer jedoch Niederschlags- oder Brunnenwasser auf seinem Grundstück sammelt, es als Brauchwasser (Toilettenspülung, Waschmaschine etc.) nutzt und anschließend das gebrauchte Niederschlagswasser der Abwasseranlage zuleitet, leitet gemäß § 26 der städtischen Entwässerungssatzung gebührenpflichtiges Schmutzwasser und nicht mehr Niederschlagswasser in die Kanalisation ein. Das bedeutet, dass auch für die aus eigenen Regenwassernutzungsanlagen oder privaten Brunnen bezogenen Wassermengen, die im Haushalt als Brauchwasser genutzt und der öffentlichen Kanalisation zugeführt werden, eine Abwassergebühr zu entrichten ist!

Zur Sicherstellung einer gesundheitlich unbedenklichen Wasserversorgung des Grundstückseigentümers wie auch der Allgemeinheit darf in keinem Fall der Trinkwasserkreislauf mit verunreinigtem Brauchwasser kontaminiert werden. Hierzu muss der Betreiber einer Brauchwasseranlage (Zisterne/Brunnen) sicherstellen, dass die Anlage von dem Trinkwasserkreis absolut sicher getrennt betrieben wird! Da hierbei die Trinkwasserverordnung mit den einschlägigen Vorschriften (DIN1989) zu beachten ist, empfiehlt sich die Installation grundsätzlich nur von einem autorisierten Fachbetrieb vornehmen zu lassen.

Bei der Verwendung von Zisternen oder ähnlichen Vorrichtungen für das Sammeln von Niederschlagswasser sind die Grundstückseigentümer gemäß § 3 der Wasserversorgungssatzung bzw. § 13 der Trinkwasserverordnung verpflichtet, den Betrieb solcher Anlagen der Stadt wie auch dem Kreisgesundheitsamt vorher schriftlich anzuzeigen. Dabei sind genaue Angaben zu deren Anschluss und Volumen zu machen und anzugeben, welcher Verwendung das gesammelte Niederschlagswasser zugeführt wird. Eine hierbei evtl. genutzte Brauchwassermenge muss durch einen privaten, fest installierten und geeichten Wasserzähler gemessen werden. Auch sind die Grundstückseigentümer verpflichtet, jede (Nutzungs-) Änderung der Stadt und dem Kreisgesundheitsamt schriftlich anzuzeigen.

Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 50.000,00 € geahndet werden. Darüber hin-aus kann eine Abgaben- bzw. Gebührenhinterziehung vorliegen, die mit Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden kann.

Die Stadt Allendorf (Lumda) fordert daher alle Grundstückseigentümer, Grundstücksmiteigentümer und Erbbauberechtigten auf, soweit noch nicht geschehen, Regenwassernutzungsanlagen (Zisternen) und private Brunnen der Finanzverwaltung der Stadt und dem Kreisgesundheitsamt Gießen umgehend anzuzeigen. Nähere Auskünfte sowie entsprechende Vordrucke sind bei der Finanzverwaltung der Stadt (Tel. 06407/911234) bzw. beim Kreisgesundheitsamt (0641/9390 422) erhältlich oder im Internet unter  www.allendorf-lda.de (24 KB) im Bereich „Rathaus, Formulare“ und unter  www.landkreis-giessen.de im Bereich „Gesundheit“ zu finden.

Die Stadt behält sich vor, Grundstücke vor Ort stichprobenweise zu überprüfen. Sollten hierbei fehlende oder unrichtige Auskünfte über die Nutzung von Zisternen, Brunnen bzw. deren Nutzung als Brauchwasser im Haushalt festgestellt werden, so stellt dies zumindest eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.


Der Magistrat
der Stadt Allendorf (Lumda)
-Finanzverwaltung-